Mein spiritueller Frühjahrsblues…

 

Na toll, da hat er mich, mein spiritueller Frühjahrsblues. Er schleicht bereits seit Tagen um mich herum, aber schön vor mir verborgen. Nur ab und zu fühle ich ein Zipfelchen.
Wie er sich anhört, der Blues?
Wo ist meine Energie? Mein Wunsch mich weiterzuentwickeln? Mein Bedürfnis nach Harmonie? Ich höre völlig falsche Töne.
Im Rückblick kam da immer wieder ein „netter“ Brocken auf mich zu ( was will mir das Gesetzt der Resonanz damit sagen? – brauch ich das echt? – muss wohl so sein ;-) ).
Eine Arbeitskollegin, die sich nicht als Kollegin gibt, sich leider nicht wie ein Teil eines Teams verhält. Sich eine Gruppe aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen auflöst, bzw. aufgelöst wird. Mein Blog auf Eis liegt.
Im Nachbarort eine Frau einen meiner Träume verwirklicht. Die Welt im Großen und Kleinen an so vielen Stellen von Aggression regiert wird, auch durch mich, wenn mein Ärger steigt über all diese Punkte.
Und und und…

Ich sage JETZT STOP!!!

Krame in meinem Hinterstübchen. Habe ich alles vergessen? Nein, ich habe mich ablenken lassen durch die Welt da draußen, nicht darauf geachtet mich auf mein Inneres zu konzentrieren, es ist manchmal einfach, sich treiben, ablenken  zu lassen.
Ärmel hochkrempeln. Was hilft mir?

1. Robert Betz und sein „Arschengel“: Also, Danke liebe Arbeitskollegin, dass Du mich zum Nachdenken bringst. Durch Dich weiß ich, wie ich auf keinen Fall werden will und ich lasse mir nicht jedes Verhalten gefallen, auch, wenn ich eher als harmoniesüchtig gelte.

2. Ein cooler Spruch, den ich bei Frau Fischer – Reineke gelesen habe :“ Man sollte die Gelassenheit eines Stuhles besitzen… (der muss ja auch mit jedem Arsch klar kommen).“
So, nun ist es raus! Ich bin spirituell, aber auch bodenständig, realistisch und nicht perfekt. Mit Licht und Liebe alleine funktioniere ich nicht. Mir gefällt der Ausspruch sehr gut.

3. Her mit meiner Inneren Stimme, komm mal wieder zu Wort! Ich höre Dir zu!
Wie Du Deine Innere Stimme hören kannst, zeige ich Dir in meinem nächsten Beitrag!

4. Ich bitte zur Teamsitzung meines inneren Teams!
Auch dazu hier bald mehr, Du darfst gespannt sein…

5. Was immer hilft, raus in die Natur mit meinen Hunden! Tief einatmen, genießen. Fühlen, sehen…
Heute z. B. einen kleinen Salamander in Sicherheit gebracht.

6. Ich liebe die kleinen Filmchen über Tiere, die ich im Internet finde. Ich kann herzhaft lachen, dass entspannt mich sehr. Ich fühle mich glücklich. Also schaue ich sie mir gezielt an.

7. Auszeiten nehmen, früh, ich meine wirklich früh ins Bett gehen.

Schwups, alleine beim Schreiben für Dich, spüre ich, wie meine Energie steigt, meine Lust weiter zu machen auf meinem Weg.
Wie geht es Dir? Erwischt Dich auch immer wieder einmal der Blues? Egal zu welcher Jahreszeit?

Ich freue mich auf Deine „Noten“!

Deine Monika

1. Gudula Krieger
16. März 2015 um 15:00 Uhr
Danke liebe Moni, Du hast es auf den Punkt gebracht.
Es ist wieder viel Wandel (Änderungen) in diesem Frühjahr.
Ich nehme wie gegeben, da ich nicht’s zu ändern wünsche, suche meine Wege aber weiter und bleibe nicht stehen. Akzeptanz des Seins und dann die eigene Veränderung bringt sooo viel Neues.
Deine Temen von Punkt 1-7 sind auch so in meinem Kopf.
Aber wenn man sie so schön aufbearbeitet bekommt und dann lesen darf versteht man sich selbst viel besser
D A N K E
Du bekommst von mir die „Note“ 1 mit * hihihi
Liebste Grüße von Gudula

monikamaurer
20. März 2015 um 11:29 Uhr
Liebe Gudula,
ja, so kenne ich Dich!!!
Deine Wege suchen und nicht stehen bleiben, trotz oder gerade wegen Deiner Akzeptanz des Seins…
Von meinem Empfinden eine gute Wahl!!!
Bleib dabei!

Herzlichst Monika

2. Malina Uth
20. März 2015 um 16:08 Uhr
Liebe Moni,
toller Artikel!! und was für ein geiler Spruch: ” Man sollte die Gelassenheit eines Stuhles besitzen… (der muss ja auch mit jedem Arsch klar kommen).”
Den werde ich mir merken
Alles Liebe, Malina

monikamaurer
20. März 2015 um 17:04 Uhr
Liebe Malina,
Danke!
Mir gefällt der Spruch sehr gut, deshalb habe ich gewagt ihn trotz des A-Worts zu schreiben.
Ich möchte ja zum Anfassen sein ;-).

Herzlichst Monika

 

P.S. Knapp ein Jahr später… Der Blues hatte mich doch glatt erneut erwischt, diesmal in Form einer dicken Viruserkrankung. Na danke auch, ich schnall es irgendwie nicht auf die zarte Art. Da heißt es weiter entwicklungs- und lernfähig bleiben. Diesmal haben mir der erste Junikäfer, eine leuchtend rote Tulpe am Wegesrand neue Energie gegeben – Danke dafür :-)